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China
Academy |
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Asia Institute of Medicine, Culture and Communications Ltd. | |
| Dozent
Meister Awai Cheung |
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| Taiji (Tai-Chi) | ||||
| Taiji
ist eine in jedem Alter erlernbare Philosophie und Lebenskunst. Innere Energiezentren
des Körpers werden durch die ausbalancierten Bewegungen des Taiji geöffnet.
Die hierzu notwendige Konzentration wirkt beruhigend auf das ganze Nervensystem
und steigert Flexibilität und Leistungsfähigkeit. Bewegung bei
äußerer Ruhe führt zu innerer Gelassenheit und ergibt ein
harmonisches Ganzes. Diese gesundheitsfördernde und entspannende Wirkung findet sich vor allem in der langsamen Form des Taiji. Sie ist eine Folge von natürlichen Bewegungen, die langsam, locker und fließend ausgeführt werden. Die Bewegungen der Form entfalten sich ohne Kraft auf natürliche Weise durch die Gelenke hindurch. Sie werden dabei korrekt und präzise ausgeführt und von einer natürlichen Atmung begleitet. Der Geist ist entspannt, ohne sich stark anzustrengen oder gar abzumühen, in einem Zustand natürlicher Behaglichkeit und Ungezwungenheit. |
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| Für das Üben der Form sind fünf wesentliche Aspekte überliefert: | ||||
| Jing (Ruhe): Das Bewusstsein ist konzentriert und die Atmung ist gleichmäßig. Das nennt man die Ruhe des Körpers. Die Bewegungen sind leicht, gewandt und fließend, ohne Stockungen. Das nennt man die Ruhe des Herzens. | ||||
| Qing (Leichtigkeit) Die Leichtigkeit ist ein Komplement zur Schwere. In dem Klassiker "Tai Chi Chuan Jing" heißt es: "Taiji entsteht aus dem Nichts. Es ist das Bindeglied zwischen Bewegung und Ruhe und die Mutter von Yin und Yang." Hier gilt besonders: "In jeder Bewegung soll der ganze Körper leicht und beweglich sein, als wären alle seine Teile auf einem Faden aufgereiht." | ||||
| Man (Langsamkeit): Langsamkeit bedeutet keinen Stillstand. Sie beinhaltet das Fließen der Bewegungen ohne Unterbrechungen und verlangt, nach den Regeln schrittweise vorzugehen. | ||||
| Qi (Gewissenhaftigkeit): Gewissenhaftigkeit hat zwei Bedeutungen: Zum einen sollte man gewissenhaft die Bewegungen ausführen, zum anderen sollte man ernsthaft und solide sein und sich bei jeder Bewegung Mühe geben. Außerdem verlangt die Gewissenhaftigkeit, die eigenen Bewegungen auf Richtigkeit zu überprüfen. Nur so kann man Fortschritte machen. | ||||
| Heng (Ausdauer): Unter Ausdauer ist zuerst Beharrlichkeit zu verstehen. Ob strenge Kälte oder drückende Hitze, man sollte stets regelmäßig üben. Das ist ein Prozess zur Prüfung des Charakters und der Willensstärke der Lernenden. | ||||
| Zusammenfassend bedeutet Taiji: | ||||
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Schulung des Körperbewusstseins | |||
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Bewegungskunst | |||
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Entspannungsübungen | |||
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Atemübungen | |||
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Kreativitäts- und Gedächtnisschulung | |||
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Meditation | |||
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Heilgymnastik | |||
N. Gelerman |
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