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Das Asia Institute of Medicine, Culture and Communications (AIMCC) vereint die Stärken der bedeutendsten Medizinkulturen Asiens als Kulturklinikkonzept unter einem Dach. Das seit Jahrtausenden gesammelte und an Millionen von Menschen erfolgreich angewendete Wissen ganzheitlicher asiatischer Heilmethoden, wird hier erstmals unter Mitwirkung deutscher Mediziner in einer neuen, kombinierten Form praktiziert und einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Neben den in westlichen Breitengraden bereits geläufigeren Medizinrichtungen wie der Traditionellen Chinesischen Medizin und dem indischen Ayurveda, hat das AIMCC Wissensschätze in Person und Schrift aus der tibetischen, japanischen, mongolischen und koreanischen Medizin für die westliche Gesellschaft wieder entdeckt. Alle genannten Medizinsysteme haben eine Wurzel gemeinsam, durch die sie sich historisch gegenseitig befruchtet und ergänzt haben: die Verankerung in einer buddhistisch und hinduistisch geprägten Medizinkultur. Der Mensch wird in diesen Kulturkreisen als ein körperliches, fühlendes und denkendes Wesen betrachtet, das Teil seiner Umwelt ist und die Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum in sich trägt. In der Praxis bedeutet das: Die Betrachtung des Menschen tritt vor die Behandlung von Krankheitssymptomen. Der Patient bekommt durch den behandelnden Arzt die Zeit und Aufmerksamkeit, die für eine Analyse seiner Gesamtsituation benötigt wird. Erst auf Basis dieser Information wird eine entsprechende Medikation oder Therapie individuell abgestimmt. Eine Vorgehensweise, die in der schnelllebigen und mobilen Gesellschaft ein Novum darstellt. Insbesondere die große Anzahl chronisch Kranker und Senioren könnte in Zukunft von dieser medizinischen Betrachtungsweise profitieren. Doch auch in der Vermeidung und Vorbeugung von Krankheiten durch gesunde Lebensweise, Ernährung und Entspannungstechniken finden die im AIMCC praktizierten asiatischen Medizinsysteme die richtige Antwort auf die zahlreichen Nebenwirkungen der Überflussgesellschaft.
Das
AIMCC besitzt die Möglichkeit, auf ein Netzwerk weltweit anerkannter
Wissenschaftler, Ärzte, Therapeuten, sowie hochrangiger Vertreter
asiatischer Kultur und Religion zurückzugreifen. Durch die Zusammenarbeit
mit asiatischen Wissenschaftsseinrichtungen und Kulturinstitutionen
wird das AIMCC zukünftig in der Lage sein, bislang verborgene Schätze
asiatischer Medizinkulturen nach Deutschland zu transportieren. Wieder
entdeckte Kräuterbehandlungen und Shiatsu aus Japan, neue Meditationsübungen,
Akupunktur- und Akupressurformen, Moxibustion, Puls- und Urindiagnostik
tibetanischer Herkunft bilden dabei nur einen kleinen Ausschnitt des
weitestgehend unbekannten Wissensspektrums. Alle Behandlungsformen werden
unter originalgetreuen Bedingungen von asiatischen und deutschen Ärzten
durchgeführt. Durch die Möglichkeit der Kooperation mit Universitäten
und Forschungseinrichtungen vor Ort, wird ein wertvoller Wissenstransfer
zwischen traditionell asiatischer und westlicher Schulmedizin möglich.
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Die Besonderheit des AIMCC liegt in der Kombination aus Aufwandklinik, Kultur- und Kommunikationszentrum. So hält die Kulturklinik neben dem breiten, medizinischen Leistungs- und Weiterbildungsspektrum ein großes Angebot asiatischer Lebens- und Wissenskultur bereit. Hierzu gehören die Kultur des Badens, asiatische Meditationsformen (Raum der Stille), sowie die Erlebbarkeit von Farben, Klang und Raumgestaltung als integralen Bestandteil fernöstlicher Lebensphilosophie. Es bietet interessierten Gästen einen farbenreichen und inhaltlich tiefen Einblick in die oftmals fremde Kultur Asiens. Touristen aus asiatischen Herkunftsländern wird das AIMCC einen Anlaufpunkt für das Erlebnis eigener kultureller Tradition fernab der Heimat bieten. Das AIMCC orientiert sich in der Gestaltung des Gesamtgebäudes an der ganzheitlichen Lehre des Feng-Shui und berücksichtigt diese ausgeklügelte Wissenschaft des Zusammenhangs von Energiefluss und Raumordnung in seiner Wahl der Bau- und Einrichtungsmaterialien. Die Harmonie aus Wasser, Pflanzen, Naturstein und Edelhölzern sowie die Integration traditioneller Elemente asiatischer Baukunst und Kultur finden sich in der Realisierung des AIMCC wieder. Als Sprachrohr und Erlebnisraum asiatischer Medizinkultur wird das AIMCC eine Kommunikationsplattform im Internet und der realen Welt bereitstellen. Die virtuelle Vernetzung von Institutsmitgliedern, nahe stehenden Forschungsinstituten, kulturellen Einrichtungen und Interessenten ermöglicht einen Euro-Asiatischen-Wissens- und Kulturtransfer, der in der Welt einzigartig ist. Geplant sind ebenfalls internationale Kongresse, Weiterbildungs- und Kulturveranstaltungen , sowie die Kooperation mit nationalen und internationalen Medien- und Technologieunternehmen, Ministerien, Botschaften und touristischen Einrichtungen. Für die Realisierung des AIMCC-Projekts ist ein Zeitraum von 2003-2005 angesetzt. Bei der Auswahl des Projektstandortes sind bislang die bundesdeutschen Städte Berlin und München im Gespräch. Die zu erwartenden Effekte durch die Realisierung des AIMCC für die betreffende Region sind eine überregionale Medienpräsenz, Zuwachs kultureller Bedeutsamkeit, Belebung der Wirtschaft durch Business-Think-Tanks, Aktivierung internationaler Wirtschaftsbeziehungen und -kontakte, sowie Impulse für die Entwicklung von Arbeitsmarkt und Infrastruktur. Mit dem AIMCC wird gleichermaßen die erste Euro-Asiatische Metropole für Kulturmedizin entstehen.
Weitere Informationen folgen |
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